Julian G.

Julian G.

Einsatzland: Israel Palästina

"Mein Name ist Julian, ich habe gerade mein Abitur gemacht und kann eigentlich immer noch nicht glauben, was mich in weniger als drei Monaten erwartet: Ein Freiwilliger Ökumenischer Friedensdienst in Israel.
Nach der Schule stehen alle Wege offen, Entscheidungen müssen getroffen werden und so habe ich mich dazu entschieden, meine gewohnte Umgebung zu verlassen und ein Jahr in einem fremden Land zu leben und zu arbeiten.
Ich möchte neue Menschen und eine andere Kultur kennenlernen und damit auch meine eigene Lebensweise aus einer anderen Perspektive betrachten. Israel ist von kulturellen Konflikten geprägt und auch hier in Deutschland herrschen viele religiöse und kulturelle Vorurteile, durch den Friedensdienst möchte ich also auch eine kleinen Beitrag zu einem friedlicheren Zusammenleben der Menschen hier und in Israel leisten.
Zudem ist es mir wichtig, mich für andere, körperlich oder geistig benachteiligte Menschen einzusetzen. In Kfar Tikva kann ich das durch die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und so Anderen im Kleinen helfen und ihren Alltag ein wenig erleichtern.
Ich kann eigentlich nur noch sagen, dass ich mich riesig auf den Friedensdienst freue und gespannt bin auf all die neuen Menschen und Erfahrungen in Israel.“


Kfar Tikva Kiryat Tivon
Dorf für Menschen mit Behinderung

Kfar Tikva, das „Dorf der Hoffnung“, liegt 11 Kilometer östlich von Haifa im Norden Israels. Kfar Tikva wurde 1964 mit dem Ziel gegründet, behinderten Menschen ein Leben mit weitestgehender Selbständigkeit zu ermöglichen. Heute leben in der Dorfgemeinschaft 180 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen.

Meine Berichte:

1. Bericht Vor zwei Monaten stand ich am Frankfurter Flughafen, bereit, mein gewohntes Leben in Deutschland hinter mir zu lassen und für ein Jahr aufzubrechen, etwas Neues zu wagen. Und nun ist es wirklich...

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2. Bericht Kaum bin ich hier wirklich angekommen, ist schon Weihnachten vorbei und das Jahr 2018 gekommen. In der Zwischenzeit wurde es deutlich kälter und regnet nun häufiger, der israelische Winter ist...

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