Häufige Fragen

Warum sollte ich einen Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst machen?
- Weil ich mich sozial und entwicklungspolitisch engagieren möchte.
- Weil ich kirchliche und internationale Partnerschaften stärken möchte.
- Weil ich dadurch die Welt erkunden kann und aus meinem Alltag herauskomme.
- Weil ich mich neu orientieren möchte.
- Weil ich eine neue Kultur und eine neue Sprache kennenlernen kann.
- Weil ich neue Erfahrungen sammeln und neue Perspektiven entdecken kann.
- Weil ich weltweite Freundschaften aufbauen kann.
- Weil ich die Möglichkeit habe, all das in einer Gruppe von Gleichgesinnten mit professioneller Begleitung zu tun!

Welche Voraussetzungen für einen muss ich erfüllen?
- Ich bin bei Ausreise zwischen 18 und 27 Jahre alt.
- Ich bin offen gegenüber anderen Menschen und Kulturen.
- Ich bin offen gegenüber christlichen Werten.
- Ich bin flexibel.
- Ich bin motiviert dafür, ein Jahr für andere zu arbeiten und einen reduzierten Lebensstandard hinzunehmen.
- Ich möchte die im Freiwilligendient gemachten Erfahrungen hinterher weitergeben.
- Ich bin bereit, mich entwicklungspolitisch zu engagieren.  

Was sind die Rahmenbedingungen?
- Der Freiwilligendienst ist unentgeltlich: Es entstehen dir keine Kosten, aber du verdienst auch nichts.
- Unterkunft und Verpflegung im Einsatzland werden gestellt.
- Du bist über die Arbeitsstelle Frieden unfall-, kranken- und haftpflichtversichert.
- Du erhältst € 100,00 Taschengeld im Monat.
- Deine Eltern haben weiterhin rechtlichen Anspruch auf Kindergeld.

Wie sieht es mit der Begleitung aus?
- Ich werde durch Seminare und Fortbildungen intensiv auf meinen Freiwilligendienst vorbereitet.
- Ehemalige Freiwillige kennen meine Einsatzstelle genau und stehen mir zur Seite.
- Während des Freiwilligendienstes besuche ich verschiedene Seminare, die mir bei der Reflexion meines Dienstes helfen.
- Nach meinen Freiwilligendienst werte ich meinen Dienst auf dem Rückkehrseminar aus. Dabei wird mir auch gezeigt, wo ich mcih weiter engagieren kann, denn der Freiwilligendienst ist mit der Rückkehr nicht zu Ende!
- Die Arbeitsstelle Frieden unterstützt mich bei allen technischen Fragen wie Visum etc.
- Die Arbeitsstelle ist auch während des Jahres immer für mich da, wenn ich Hilfe bei technischen Fragen wie z. B. Visum und Versicherung habe.
- Auch im Einsatzland habe ich immer eine/n direkte/n Ansprechpartner/in.
- Unter einer Notfallnummer erreiche ich rund um die Uhr jemanden.

Was ist ein Unterstützerkreis und warum brauchen wir ihn?
- Jede/r Freiwillige/r wird von uns angehalten, Spenden einzuwerben. Dieses geschieht über einen Unterstützerkreis: Die Unterstützer/innen spenden nicht nur Geld, sondern unterstützen dich in deinem Freiwilligendienst aus der Ferne ideell und stärken dir in Problemsituationen den Rücken, sie sind damit Teil von dir an deiner Einsatzstelle.
- Ein Richtwert für die Höhe des Unterstützerkreises sind € 150,00 pro Monat. Du wirst aber auf jeden Fall entsendet, egal ob der Unterstützerkreis voll ist oder nicht.
- Die Spenden sollen ausdrücklich nicht von dir oder deinen Eltern erbracht werden.
- Deine Unterstützer/innen erhalten von dir 4 Berichte aus deinem Freiwilligendienst.
- Deine Unterstützer/innen erhalten eine Spendenquittung.
- Dein Freiwilligendienst wird größtenteils aus kirchlichen Mitteln und staatlichen Zuschüssen finanziert. Leider reicht dieses Geld nicht aus. Wenn wir keine Unterstützerkreise hätten könnten wir viel weniger Freiwillige entsenden!

In Welche Länder entsendet der FÖF?
Der FÖF entsendet nach Italien, Rumänien, Israel/Palästina, Argentinien, Uruguay, Costa Rica und Nicaragua. 

Kann ich den Dienst auch nur ein halbes Jahr oder 9 Monate absolvieren?
Nein, der Freiwillige Ökumenische Friedensdienst dauert 12 Monate.

Herrscht bei den Seminaren vor der Ausreise Anwesenheitspflicht?
Damit du gut auf dein Auslandsjahr vorbeitet bist, musst du auf jeden Fall bei allen Seminaren anwesend sein. Die Seminare gehören zum Freiwilligendienst dazu!

Wie finanziere ich mir das Auslandsjahr?
Sobald Du eine Einsatzstelle im Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst angeboten bekommen hast, kommen keine Kosten mehr auf Dich zu. Allerdings erwarten wir, dass Du einen Unterstützerkreis aufbaust und Spenden einwirbst. Dabei helfen wir Dir. Der größte Teil des Programms wird aus staatlichen und kirchlichen Mitteln finanziert.

Muss ich schon vor der Bewerbungsphase 18 Jahre alt sein?
Nein, es genügt wenn du zur Zeit der Ausreise oder kurz nach der Ausreise 18 Jahre alt wirst.

Erhalten meine Eltern auch wenn ich im Ausland bin weiterhin Kindergeld?
Ja, es besteht für alle Freiwilligen ein gesetzlicher Anspruch auf Kindergeld.

Ist es möglich, sich auf eine bestimmte Stelle zu bewerben?
Nein. Du bewirbst dich bei dem Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst. Du kannst dann später deine Wunschstellen und Wunschländer angeben und wir suchen gemeinsam nach einer passenden Einsatzstelle für Dich. Dabei werden Deine Wünsche so gut es geht berücksichtigt.

Für welche Einsatzländer kann ich mich bewerben?
Eine Bewerbung ist ist für Argentinien, Costa Rica, Israel/Palästina, Italien, Nicaragua, Rumänien und Uruguay möglich.

Sind Sprachkenntnisse für das jeweilige Land Voraussetzung?
Nein. Sprachkenntnisse sind zwar von Vorteil und es ist sinnvoll sich sprachlich auf den Freiwilligendienst vorzubereiten, aber grundsätzlich brauchst Du für die Bewerbung keine Sprachkenntnisse.

Wie wählt ihr aus?
Wir möchten offene, interessierte und engagierte junge Erwachsene entsenden, die die Arbeit in den Einsatzstellen stützen und bereichern können und ihre Erfahrungen nach dem Dienst in Deutschland weitergeben möchten.
Auf dem Auswahlseminar haben zwei hauptamtliche Mitarbeitende und zehn geschulte ehemalige Freiwillige die Möglichkeit, dich besser kennenzulernen und zu schauen, ob du zu uns und unseren Einsatzstellen passt. Außerdem kannst du sehen, ob wir die richtige Entsendeorganisation für dich sind.
Das religiöse Bekenntnis und der familiäre Hintergrund spielen bei der Auswahl keine Rolle, ebensowenig, ob du dich schon woanders beworben hast.