Zielsetzung

Ziele des Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienstes (FÖF)

Wir verstehen den Dienst als Beitrag zur Verständigung zwischen den Menschen und zum Frieden zwischen den Völkern. Er steht im Zeichen des christlichen Friedenszeugnisses und der ökumenischen Partnerschaft. Motivierten jungen Erwachsenen aus Baden soll ein freiwilliges Engagement im Ausland ermöglicht werden. Ihren Dienst unterstützen wir durch fachliche Betreuung und Begleitung.


Was will der FÖF?

Wir wollen jungen entwicklungspolitisch interessierten Männern und Frauen die Chance auf eine spannende, lehrreiche und prägende Erfahrung bieten und unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten das Engagement Einzelner in sozialen Projekten fördern. Dadurch unterstützen wir die Partnerorganisationen im Ausland und ermöglichen den Freiwilligen wie auch den Menschen im Aufnahmeland die Begegnung mit fremden Sprachen und Kulturen, anderen Lebenswelten und Arbeitszusammenhängen.

Mit ihrem Dienst stärken Freiwillige die vielfältigen ökumenischen Beziehungen der Landeskirche und die Partnerschaft mit örtlichen Gemeinden und Projekten in anderen Ländern; dadurch leistet der FÖF einen Beitrag zur globalen Solidarität: Über die Freiwilligen und ihre Berichterstattung können auch Menschen in Deutschland an den Erfahrungen der Freiwilligen teilhaben; insbesondere nach der Rückkehr der Freiwilligen nach Deutschland und ihr Engagement im Heimatland kommen diese Erfahrungen dann auch der deutschen Gesellschaft zugute.

Durch den Einsatz in entwicklungspolitischen Zusammenhängen wird nicht nur das Verständnis für Entwicklungszusammenarbeit gefördert, sondern auch Methoden und Haltungen kritisch reflektiert.

Soziales und entwicklungspolitisches Lernen steht im Mittelpunkt des Dienstes. Teilen, Geben und Nehmen sind tragende Säulen – für diesen Freiwilligendienst und für eine funktionierende Gemeinschaft. Die Übernahme von sozialen Verpflichtungen in einem anderen Land fördert die interkulturelle Kompetenz, die Teamfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Freiwilligen.
Im täglichen Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen lernt man auch, die eigene Nationalität in Bezug zu anderen zu setzen und ein natürliches und ausgeglichenes Verhältnis zu seiner Herkunft und Geschichte zu bekommen. Gleichzeitig fördert das gemeinsame Leben und Arbeiten das Verständnis füreinander und ist damit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer friedlichen internationalen Zivilgesellschaft.